Errungenschaften des 20. Jahrhunderts: PET-Folien und PET-Verpackungen

PET-Folien und PET-Verpackungen sind aus unserem Alltag eigentlich nicht mehr wegzudenken. Denn, so unscheinbar der transparente Kunststoff auf den ersten Blick auch scheinen mag, kaum eine Branche, kaum ein Lebensbereich, ja kaum ein Mensch, kann heutzutage auf PET-Folien und Verpackungen verzichten.

Errungenschaften des 20. Jahrhunderts: PET-Folien und PET-Verpackungen

Warum das so ist und ob es eventuell auch ganz neue Alternativen zu PET gibt, ist eine Frage, die sich immer dann stellt, wenn wir mal wieder einen Alltagsgegenstand in den Händen halten, der ohne PET-Folie und Verpackung nicht auskommt.

Für uns ein Grund mehr, einmal hinter die Kulissen zu schauen und den Geheimnissen des „transparenten Goldes“ auf den Grund zu gehen.

 

PET: Wer hat’s erfunden?

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Großbritannien unangefochtener Vorreiter in Sachen Fortschritt und Produktion. Beginnend mit der ersten industriellen Spinnmaschine über verschiedene mit Dampf betriebene Maschinen bis hin zum sogenannten Dampfwagen und sogar dem ersten patentierten Telefon – viele Erfindungen, die wir heute noch nutzen, haben ihren Ursprung in England. Deshalb verwundert es auch nicht, dass es zwei Briten waren, die 1941 PET entdeckten.

Wer hat PET erfunden?

Mitten im Zweiten Weltkrieg ließen sich John Rex Whinfield und J. T. Dickson ihre Mixtur aus Ethylenglycol und Terephthalsäure als Polyethylenterephthalat (PET) patentieren. Zunächst wurde die daraus gewonnene Faser in der Textilindustrie eingesetzt. Statt für einen Pullover ausschließlich Baumwolle oder ein anderes, natürliches Material zu verwenden, wurde erstmals Polyester (Garn) zugemischt.

Das hatte den Vorteil, dass die Kleidung reißfester, feuchtigkeitsabweisender und weniger anfällig für Löcher wurde. Zudem war und ist Polyester (PES) sehr günstig herzustellen. Deshalb haben die Fasern aus Polyethylenterephthalat bis heute eine führende Stellung unter den Synthetik Fasern inne und werden auch in der Automobilbranche und Luftfahrt tonnenweise eingesetzt.

 

Es gibt unzählige Einsatzmöglichkeiten für PET-Folien und PET-Verpackungen

PET-Folien und PET-Verpackungen gibt es in verschiedenen Ausführungen, Stärken und Formen, sodass Getränke, Snacks, Spielzeug, aber auch technische Konsumgüter sowie medizinische Produkte immer bestens vor Umwelteinflüssen geschützt werden können. Darüber hinaus bieten Hersteller von PET-Folien – und allgemein OPP Verpackungsfolien – natürlich auch weitere Produkte an.

Als Beispiele sind hier unter anderem Siegelfolien oder Verbundfolien zu nennen. Damit reagieren Verpackungsspezialisten auf die unterschiedlichsten Anforderungen und Bedürfnisse ihrer Kunden aus der Lebensmittelbranche oder dem Medizinbereich.

 

Wo begegnen uns PET-Folien und PET-Verpackungen im Alltag?

PET-Folien und PET-Verpackungen im AlltagAngefangen beim morgendlichen Coffee-to-go, den wir uns am Morgen auf dem Weg zur Arbeit gönnen, über Bio-Gurken aus dem Supermarkt bis hin zu ganzen Menüs, die wir über den Wolken genießen: PET-Verpackungen sind allgegenwärtig.

Am häufigsten verbinden wir PET mit Plastikflaschen. Ob Wasser, Softdrinks, Säfte oder Bier: Anfang 2003 wurde in Deutschland flächendeckend das sogenannte Pfandsystem etabliert. So können unsere gebrauchten Mehrwegflaschen recycelt werden. Das gilt aber nicht nur für Flaschen aus Kunststoff. Obgleich es an einem ähnlichen Rückführ-System mangelt, auch PET-Verpackungen für Wasch- und Putzmittel, Kosmetik und Spielzeug können heutzutage eingeschmolzen, aufbereitet und wieder verwertet werden. Da das nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch profitabel für die produzierenden Unternehmen. Durch Recycling eingesparte Kosten können immer wieder neue Hightech-Sortierverfahren entwickelt werden, um den wertvollen Kunststoff noch leichter zu recyceln und die Herstellung wiederum zu vereinfachen.

Selbstverständlich gibt es für jedes Land unterschiedliche Bestimmungen bei der Produktion und Rückführung. So müssen Bürger Österreichs zum Beispiel mit einer Geldbuße rechnen, wenn sie ihren Plastikmüll nicht ordnungsgemäß entsorgen.

In Deutschland kommt es eher selten vor, dass Menschen jeden Joghurtbecher ausspülen und auch die Müllabfuhr kontrolliert natürlich nicht, ob vielleicht auch organischer Müll in den gelben Sack geraten ist.

Für die einen ist dieser Umgang mit PET-Verpackungen genau das Richtige; andere fordern strengere Gesetze und Kontrollen, damit weniger Kunststoff in den Kreislauf gerät.

 

Neue Verpackungslösungen: Fluch und Segen zugleich?

Kritiker behaupten, wir leben längst im „Plastik“-Zeitalter und meinen damit die Mengen an Kunststoffmüll aus Lebensmittelfolien- und Verpackungen, den wir täglich produzieren. Statistisch gesehen ist da auch etwas dran, denn der pro Kopf Verbrauch von PET-Folien steigt von Jahr zu Jahr.

Genauer gesagt: Rund 213 Kilo Verpackungsmüll verursacht ein Deutscher pro Jahr. Selbst Bio-Lebensmittel werden in Supermärkten und Discountern zum größten Teil in PET Verpackungen angeboten. Diese Verpackungen machen, wie das Beispiel der Salatgurke zeigt, teilweise tatsächlich Sinn. In dem Fall wird das Gemüse durch die PE Folien länger frisch gehalten.

Experten sind sich einig: PET-Folien und PET-Verpackungen sind wichtig und wertvoll, denn sie schützen viele Güter aus unterschiedlichsten Bereichen. Nur der Umgang mit den Folien, sprich die anschließende Folienverarbeitung kann und muss auf Dauer geändert werden.  Auch die Politik ist gefragt, wenn es darum geht, Recycling stärker in den Köpfen der Menschen zu verankern. Darüber hinaus sollten Firmen, die innovative Konzepte zur Plastikmüllverarbeitung erarbeiten, staatlich subventioniert werden, so die Experten.

 

Kontakt und Service

Petroplast - Qualitätsführer für Folienzuschnitte und Lebensmittelverpackungen

Viele Hersteller von PET-Verpackungen und PET-Folien füllen mit ihrer freiwilligen Transparenz das Loch der Unwissenheit, welches die Politik bis heute nicht in der Lage ist zu schließen. Fragen rund um Material und Verwendungszweck werden in der Regel ausführlich und umfassend von den jeweiligen Presseabteilungen beantwortet – damit Kunden und Verbraucher gleichermaßen aufgeklärt beim Thema PET mitreden können.

Probieren Sie es doch einmal aus!

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